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Golden Visa – ein staatliches Programm zur finanzierten Einwanderung

Die so genannten Goldenen Visa sind für Griechenland ein Mittel, um fremdes Kapital ins Land zu bringen. Es handelt sich im Prinzip um den Verkauf von Aufenthaltsgenehmigungen und auch Staatsbürgerschaften. So kann jeder, der in Griechenland mindestens 250.000 Euro in Grundbesitz investiert, für sich und seine Familie – Ehefrau und Kinder, jünger als 21 Jahre – ein griechisches Goldenes Visum kaufen. Für ältere Kinder gibt es eine drei Jahre gültige Aufenthaltserlaubnis mit Möglichkeit zur Verlängerung. Damit  steht der Zugang  zum gesamten EU-Raum offen.

Die Investoren brauchen für ihre Reisen in die EU nicht einmal nach Griechenland zu kommen. Sie müssen zur Erlangung der Vorrechte nicht einmal ihren Fuß auf griechischen Boden setzen. Die Aufenthaltstitel, aber auch das Vorrecht zur Einbürgerung, sind für die Inhaber solcher Papiere auch gültig, wenn der Immobilienkäufer nicht selbst im Land weilt. Zudem können auch mehrere verschiedene Investoren gemeinsam ein Objekt erwerben, wenn jeder einzelne mindestens 250.000 Euro zahlt. Die erworbenen Aufenthaltstitel können zusammen mit der Immobilie weiter verkauft werden.

Das auch von anderen EU-Staaten wie Belgien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Spanien, Portugal, Ungarn und Zypern praktizierte Vorgehen ist der EU-Kommission ein Dorn im Auge. Ein entsprechendes Programm gibt es auch in Großbritannien. Die Gesetze zum Verkauf des EU-Zugangs sind jedoch weiterhin gültig.

Griechenland bietet im internationalen Vergleich mit seinem „Greece My Residence: Golden Visa Programme“ den preiswerteren Zugang. Hier sind lediglich 250.000 Euro fällig, während auf Zypern und in Ungarn 300.000 Euro verlangt werden. In Spanien kostet das goldene Visum 500.000 Euro, auf Malta 650.000 Euro.

Neue zu diesen im Internet veröffentlichte Artikel ist das  jetzt

Die griechische Regierung  ihrem oben erwähnten Programm auch für die Käufer griechischer Staatsanleihen und Aktien an der griechischen Börse ausweitet hat.

Die vorliegenden Zahlen über die bis Ende 2017 gewährten Visa zeigen, dass vor allem Chinesen und Russen griechische Aufenthaltstitel kaufen.

Unter den bis Juli registrierten 2881 Käufern waren 1351 Chinesen, 426 Russen, 289 Türken und 107 Ägypter, 106 Libanesen, 82 Iraker, 80 Ukrainer und 67 Syrer. Seit ihrer Einführung 2013 verkaufen sich die Visa immer besser. Es gab 2014 insgesamt 443 Verkäufe, 2015 waren es 507, 577 im Jahr 2016 und 2017 wurden 931 Verkäufe registriert. Bis Juli 2018 gab es bereits 423 Verkäufe.

Die Investoren zeigen eine Tendenz, sich je nach Nationalität in verschiedenen Regionen Griechenlands ihre Immobilie zu kaufen. So gibt es rund um Polygyros auf der Halbinsel Chalkidiki hauptsächlich russische Käufer, wie auch in Chalkida auf der Insel Euböa oder auf der Insel Lefkada. In Athen kaufen vornehmlich die Chinesen. Auf der Insel Syros finden sich Chinesen und Israelis. In Chania auf Kreta dominieren die Ukrainer, die in Agios Nikolaos auf Kreta zusammen mit den Russen die größte Käufergruppe bilden.

As a lawyer, as a private citizen, you see a lot of injustice. You see a lot of people who should have been punished and are not, and people who were punished wrongfully are not vindicated.

– Panagiotis Economou, Founder of Office